CPA Möckern
Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend


Wila 2001

20.12. - 22.12.2001

Winterlager 2001
 
Drei  hitzescheue Scouts der CPA Möckern machten sich auf, der Heizungshitze des heimischen Wohnzimmers zu entfliehen. Gleich in Möckern gab es eine Verzögerung. Der Herr Weber verpasste es rechtzeitig am Bahnhof zu sein, dadurch verpassten wir unsere Bahn. Aus diesem Grund mussten wir dann mit dem Bus bis nach Magdeburg fahren, Sebastian musste ihn zur Strafe für alle drei bezahlen.
In Magdeburg angekommen ging es von dort aus weiter nach Thüringen. Am Zielbahnhof überraschte uns ein Schneesturm, aber es half nichts die vier Kilometer zum Lagerplatz mussten wir noch überwinden.
Auf halber Strecke kam uns dann ein Meister von Frank entgegen, der uns in seinem T4 mitnahm. Er war auch der Organisator unseres Lagerplatzes, einer Hangwiese in der Nähe seines Heimatortes.
Allerdings verbot er uns auf Grund der fortgeschrittenen Zeit und des heftigen Schneetreibens unser Zelt aufzustellen. Deswegen übernachteten wir die erste Nacht in einer Schutzhütte.
Am nächsten Morgen hiess es dann Schnee schaufeln.
Hüfthoher Schnee musste auf der Fläche einer Kothe beiseite geschafft werden, ein Kühlschrank und ein Fahnenmast wurden ebenfalls errichtet.
 Mit den Händen ging es schneller, als mit der Schaufel.
Als wir alles fertig hatten sind wir noch in den Ort und haben dort auch gleich eine gute Tat vollbracht, indem wir einem verzweifelten Mann halfen sein Auto anzuschieben. Er hatte vergeblich versucht mit seinem Auto am Hang anzufahren, da half kein Sand und auch kein Streusalz- da konnten nur echte Männer aus Möckern helfen!!
Am Nachmittag gabs dann ne Mutprobe der besonderen Art. So wie sich einst die Soldaten des 2. Weltkrieges in Sibirien vor dem Kältetod schützen wollten, zogen wir uns aus, sprangen in den Schnee und machten jeder einen Schnee-Engel. Das klingt zwar einfach, war aber für jeden eine ziemliche Überwindung. Schon allein das Barfusslaufen bis zum freien Schneefeld stellten wir uns so schwer vor, wie einen Gang über glühende Kohlen. Doch im Endeffekt war es überhaupt nicht kalt uns wurde danach sogar ziemlich warm.
  
Frank beim "Kühlschrank bauen".                    Lieber im Freien kochen, ist sicherer.

Am Abend kochten wir dann auf unserem Benzinkocher. Allerdings hätten wir viel weniger Oil nehmen sollen, dieses kochte über und die ganze Pfanne (bzw. Topfdeckel) fing Feuer und Frank reagierte blitzschnell und schmiss ihn wie eine Frisbischeibe ins Freie. Für Sebastian ergab dies ein sehr krasses Bild, da er gerade draußen stand.
Am nächsten Morgen gab es dann die nächste Überraschung. Der Eingang war gefroren und befand sich leider hangaufwärts. Dieser Umstand machte es nicht gerade sehr einfach aus dem Zelt zu kommen.
Da alles gefroren war, musste alles in den Kochtopf rein.
 
Zwei im Schnee, Erwin an der Kamera.  

Text: Sebastian und Marco, Bilder: Marco