CPA Möckern
Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend


Schwarzwald 2003

13.07. - 26.07.2003

Sommerlager im Schwarzwald
 
Aischfeld/Dornhan
 
 
Es war früh am morgen, gerade mal 8 Uhr. Dennoch stand die Sonne an diesen Sonntagmorgen Schon genügend hoch um uns zu blenden. Dadurch ließ sie uns schon jetzt wissen Welches Wetter uns erwarten würde. Der Zug nach Erfurt verließ Magdeburg pünktlich um halb neun. Nach mehrmaligen Umsteigen und Warten auf verspätete Züge kamen wir am Abend in Alpirsbach/Schwarzwald an. Damit waren wir allerdings noch lange nicht am Ziel. Da fing die Reise erst an interessant zu werden, mit einem Marsch über mehrere Kilometer in relativ schwierigen Gelände mit unseren schweren Rucksäcken. Da dachte so mancher an das riesige Süßigkeiten- und Butterbrotpaket von Mutti, dass er wohl doch lieber nicht mitgenommen hätte. Eigentlich sollte man meinen das nach so langen sitzen im Zug das gehen eine nette Sache sei, nur irgendwie fanden sich doch nur wenige die daran ihre Freude finden konnten. Somit waren fast alle überglücklich als den Hof von Hermann und Anita erreichten, auf dem wir die nächsten 2 Wochen in ihrer Scheune schlafen durften. Genauso lang wie der Tag fiel auch die Nacht aus. Das erste Frühstück dies fiel eben darum aus. Unsere eigentliche Hauptbeschäftigung bestand daraus eine Brücke über einen Bach zu bauen. Gleich am ersten Tag wurde die Baustelle besichtigt und geeignete Bäume wurden mit dem Wäldchenbesitzer Hermann ausgesucht und markiert. Noch am selben Tag fielen die ersten Bäume. Gewerkelt wurde fast jeden Tag. Bei sonnigen Wetter und Temperaturen > 30C. Es war anstrengend aber für alle stand fest, dass die Brücke fertig werden musste.
 Trotz Termindruck war selbstverständlich, der ein oder andere Ausflug fest eingeplant und konnte dank Hermann und Bruno und dessen Pfadfindergruppe auch erfolgreich durchgeführt werden. Minigolf spielen, das überwinden eines Barfußparks und das anschließend operative entfernen winziger Holz & Steinstückchen aus unseren Füßen.
 Am zweiten Montag liehen wir uns den T2 von Bruno aus, Hermann nahm sich für uns frei, lud ein paar von uns in seinen Polo und wir fuhren los. Schwarzwaldtour extended- Edition. Nach dem Hermann schon am Tag zuvor mit den zwei Frühabreisern Katrin und Andrea die Sehenswürdigkeiten des Schwarzwaldes besichtigte, wollte er auch den Rest von uns zeigen, was seine Heimat alles zu bieten hat. Er geizte nicht, nein er prahlte, er protzte, seine Stimme zog uns in seinen Bann, als er uns zu jeder Attraktion eine kleine Geschichte erzählte. Zu recht: Größte Kuckucksuhr der Welt, Triberger Wasserfälle,
Schwarzwaldmuseum, Aussichten zum verlieben und auch die Landschaft war wunderschön und ein Bauernmuseum mit den wohl fettesten Bauernhöfen die es gibt.

 
            
Hermann                                                     Abstiegshilfe

Hermann war ohnehin immer für uns da und nahm sich auch immer unserer Probleme an, egal wie viel Schaden wir vorher gemacht hatten und wenig war das nicht. Er sorgte sogar für Brot, eine große aber vor allem echt hausgemachten Schwarzwälder Kirschtorte, auch war er es, der mit unseren Kids Honig machte!

 LECKER!

Auch deswegen bemühten sich alle umso mehr um unsere Brücke und wir schafften es gerade noch so, sie soweit fertig zu bekommen, dass Hermann, am letzten Tag, den einzig noch fehlenden Nagel einschlagen konnte. An diesem letzten Abend saßen wir noch einmal alle beisammen sangen Lieder, hielten eine kurze Andacht dachte über das Lager nach mit Honig und selbstgebackenen Brot aus unserem, einfach so nebenbei gebauten, Ofen.
Überreicht wurde an diesem zeitlosen Abend auch ein Modell mit 11 Pfadfinder Puppen, einem Hermann, einer Anita und natürlich auch Simba Maßstab 1 zu 10.
 

Es war also kurz gesagt ein richtiges Sommerlager, dass beinahe alles hatte.



Hermann Frank Johannes Katja Marco Christian Simba Carsten Eric Felix Corinna auf der neuen Schwanen- Brücke.