CPA Möckern
Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend


Hila 2008

01.05. - 04.05.2008

Für die Leiter begann es schon am Mittwoch-Abend mit Einräumen der ganzen Materialien, in unseren eigenen Hänger, der von Gemeine Möckern kostenlos für uns restauriert und getüvt wurde. Nachdem wir so einiges eingepackt hatten ging's dann ab nach Friedensau, es wurde später als gedacht und da wir am nächsten Morgen zum Aufbau früh raus mussten, machte sich auch schon langsam ein gewissen Unmut unter uns breit. Krönung des Abends war, dass im Pfadihaus erneut Fenster eingeschlagen wurden, wohl gleich die Woche nach der letzten Gruppenstunde. Polizei wurde benachrichtigt.
 
Der nächste Tag begann und wir, mit Schlafdefizit, machten uns auf dem Weg um aufzubauen. 1 Jurte und 6 Kothen (inklusive der Burger versteht sich, die wegen Teilnehmermangel ein Teil unserer Gruppe gewesen sind). Insgesamt waren wir wechselhaft 18-20 Leute. Mit dem leckeren Essen dienten uns Frau Hartmann und Team. An Studenten waren dabei: Ralf, Dennis, Benny und erstmals auch Elias, der das Lager sehr bereicherte.
 
Nachdem uns mittlerweile aufgefallen war, dass uns einige Materialien fehlten, die Marco später nachlieferte, waren wir nach einigen Stunden dann doch mit dem Lager recht zufrieden, auch wenn's länger gedauert hat, als wir dachten. Gegen Abend gab's dann die erste Veranstaltung im Großzelt.
 
Die nächsten Tage waren gefüllt mit Veranstaltungen, verschiedenen Workshops (wir machten Tuchknoten aus Holz), Stationsläufen und anderen Geländespielen, sowie zahlreichen leckeren Speisen aus dem Hause Hartmann.
 
Trotz einiger negativer Zwischenfälle, die man nie ausschließen kann, gab es auch Zeit für bereichernde Gemeinschaft und gute Gespräche. Zum Morgen gab es zu Brot und Cornflakes auch noch Speise für Seele und Geist in Form einer kleinen Andacht.
 
Den Samstag-Abend verbrachten wir gemeinsam an einer von Elias großzügig gebauten Feuerschale und ein paar schönen Hähnchen darüber. Problem gab's nur mit den Fake-Seilen, die schmolzen und somit unser Drehspies-Gestell irgendwann einkrachte. Alufolie um die Dinger und ab in die Glut. Von 11 Hähnchen blieben noch 5 übrig. Der Nudelsalat hat das ganze verfeinert. Ein gelungener Abschluss-Abend.
 
Am Sonntag-Morgen gab es dann noch eine Abschlussveranstaltung und dann verließen uns so langsam die Pfadis, einer nach dem anderen. Der Abbau ging nur schleichend voran. Man stellte sich die Frage, ob den Pfadis in ihrer jahrelangen Pfadfinderschaft jemals gelernt haben, wie man eine Kothe richtig zusammenlegt. Im Pfadihaus angekommen haben wir ausgeladen, Reste aufgeteilt und den Burger Gruppenleitern, es sollte ihr letztes Lager werden, einen würdigen Abschluss beschert. Erst am Abend waren wir mit allem fertig.
 
Alles in Allem war das HiLa etwas ganz besonderes.. vor allem hinsichtlich der weiteren Entwicklung unserer Pfadfinder! Es wurde viel in Sachen Leiterschaft dazu gelernt und und gerade in der Auswertung des Hilas, unter den Studenten, konnte eine neue Vision für die Gruppe wachsen. Ich denke, es war ein wichtiger Knotenpunkt in der Geschichte der Gruppe!
 
LG Benny