CPA Möckern
Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend


Sola 2012

12.08. - 20.08.2012

Das diesjährige Sommerlager fand in der Nähe von Hannover, in Stadthagen statt.
Am Montag, den 12.08. ging es schon sehr früh mit dem Bus los, nur ein Auto fuhr mit vollgepacktem Hänger. Als wir auf dem Bahnhof in Stadthagen ankamen, mussten wir noch zum Zeltplatz laufen. Da es schon Zeit zum Mittagessen war, gab es für jeden einen Döner. Für manche war es der allererste! Doch als wir dann endlich den Zeltplatz erreichten, mussten wir noch ziemlich lange warten, da das Auto mit allem Material im Stau steckte! Wir vertrieben uns die Zeit mit UNO spielen. Als das Auto dann endlich ankam, war es schon ziemlich spät und alle mussten sich sputen, um die Jurte noch vor Einbruch der Dunkelheit aufzubauen. Nachdem wir dann schließlich fertig waren, konnten wir uns Kartoffelsalat und Würstchen schmecken lassen. Da es schon ziemlich spät war, fiel die erste Abendandacht aus. Das Thema, welches uns in dieser Woche Abend für Abend beschäftigte war „Taufe“ und „Johannes der Täufer“. Doch selbstverständlich gab es wieder eine Gute-Nacht-Geschichte.
Nachdem wir die erste Nacht gut überstanden hatten, freuten wir uns auf unseren ersten gemeinsamen Tag auf dem Zeltplatz. Begonnen wurde dieser mit einem kräftigen Frühstück und dem Schmieren von Lunchpaketen, denn für den ersten Tag war eine Wanderung geplant. Schon bald liefen wir los und wanderten durch den Wald und konnten hin und wieder wunderschöne Aussichten genießen. Nach einer ausgiebigen Rast zur Mittagszeit entdeckten wir einen Steinbruch und ECHTE Dinosaurierspuren! Das war sehr spannend, auch wenn es schwerfällt, sich vorzustellen, dass diese wirklich echt sind. Wir waren dann auch ziemlich froh, dass wir schon bald wieder zurück auf dem Zeltplatz waren, denn wie jeden Tag war es auch heute wieder sehr heiß. Zu schade, dass es keine Bademöglichkeit gab, aber ein gemeinsames UNO-Spiel im kühlenden Schatten ist auch was Schönes. Dann mussten alle noch einmal helfen, Feuerholz zu beschaffen und Stockbrotstöcker zu sammeln, denn nach dem Abendbrot gab es Stockbrot und Marshmallows. Nun hatten wir dann aber doch die erste Abendandacht, in welcher wir über die Taufe sprachen und lernten, dass jeder in der Gruppe ein Aufgabe hat. Dann war es wieder Zeit zum Schlafen und der Fortsetzung der Geschichte.
Am Mittwoch begannen wir, für unsere Abzeichen zu üben. Manche wollten noch das „Auskunft-Abzeichen“ nachholen. Als neues Ziel hatten wir uns gesetzt, das „Sterne-Abzeichen“ zu bestehen. Dafür gab es ganz schön viel zu lernen und man musste auch einen praktischen Teil bestehen. Doch erst einmal musste die Theorie gelernt werden. Schließlich gab es zum Mittag Nudeln mit Tomatensoße. Den Nachmittag verbrachten wir mit dem Basteln von Tauben-Teelichtern. Dazu malten wir jeder zwei Tauben bunt aus. Danach kleben wir diese auf eine Plastikflasche, bei der das Oberteil abgeschnitten war. Außerdem halfen wir wieder Holz ins Lager zu transportieren, damit wir abends wieder gemeinsam am warmen Feuer sitzen konnten. Es dauerte gar nicht lange, bis es Zeit war für die Abendandacht. Heute ging die Geschichte weiter und wir sprachen über das Leben mit Gott. Dann war es Zeit für Marshmallows und schließlich auch für`s Bett.
Auch am Donnerstag vormittag lernten wir wieder für unsere Abzeichen. Zum Mittag gab es Linsensuppe. Da es sehr heiß war, ließen wir es ruhig angehen und verbrachten viel Zeit im Schatten, entweder spielten wir UNO, oder wir ruhten uns aus. Am Nachmittag bekam wir Besuch von befreundeten Pfadfindern aus der Nähe, mit denen wir gemeinsam einen Ausflug nach Stadthagen unternahmen. Dort sahen wir uns die gut erhaltene Altstadt an, kauften und schrieben Karten für unsere Familien und als krönenden Abschluss gab es ein leckeres Eis. In der Abendandacht sprachen wir über den Heiligen Geist und wichtige Symbole zum Thema „Taufe“.
Am Freitag war wieder Zeit zum Lernen, aber auch zum Spielen. Wir schossen mit Pfeil und Bogen, machten Schwungtuchspiele und testeten das Klettermaterial. Zum Mittag gab es Chili Concarne, dem wir sehr skeptisch gegenüberstanden, doch es war gar nicht scharf, zum Glück. Dann mussten wir Mittagspause halten, denn am Nachmittag fand das Geländespiel statt. Das führte mitten durch den Wald und man musste Waldläuferzeichen finden. Doch es hätte auch länger gehen können. Der Tag endete wieder mit einer Abendandacht. Diesmal hörten wir von der Begegnung von Johannes, dem Täufer und Jesus und überlegten, wie die Geschichte weitergehen könnte. Ausserdem gab es noch eine Überraschung. Der Abend vor dem siebenten Tag ist der Beginn des Sabbats, des Ruhetages und weil das ein besonderer Moment ist, gibt es für jeden eine kleine „ Sabbatüberraschung“, diesmal Überraschungseier. Danach übten wir für die praktische Prüfung, indem wir uns jeder auf eine Bank unter den Nachthimmel legten und uns die Sternbilder, die wir können müssen, erklären ließen.
Am Samstag waren wir sehr aufgeregt, denn nach dem Mittag sollte unsere theoretische und abends die praktische Prüfung stattfinden. Doch erst hatten wir eine längere Andacht, in der wir von der Taufe Jesu hörten und ein passendes Bild dazu ausmalen konnten. Zum Mittag gab es Milchreis mit Zimt und Zucker und anschließend wieder Mittagsruhe. Am Nachmittag war es dann soweit: die Prüfung. Zum Glück hat alles gut geklappt, und die meisten haben ausgezeichnet abgeschlossen. Abends gab es dann noch die praktische Prüfung, bei der diesmal wir die Sternbilder finden und erkennen mussten. Alles hat super geklappt.
Am Sonntag mussten wir sehr früh aufstehen, was uns sehr schwer fiel. Nach dem Frühstück begannen wir dann direkt mit dem Abbau, denn wir mussten pünktlich auf dem Bahnhof in Stadthagen sein. Der Abbau war sehr beschwerlich für uns, denn es war unglaublich heiß an diesem Tag. Doch schließlich war alles im Hänger verstaut. Nach einer furchtbaren Zugfahrt im ICE ohne Klimaanlage waren wir heilfroh, als wir unsere Eltern am Magdeburger Hauptbahnhof in die Arme nehmen konnten.

Tine