CPA Möckern
Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend
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Um T-Shirts mit dem Siebdruckverfahren zu bedrucken braucht man natürlich T-Shirts, Textildruckfarbe, ein Sieb und einen Farbspachtel. Den Spachtel kann man sich aus einem Stück Kunststoff selbst schneiden, es geht aber auch ein Spachtel für Kuchenteig.

Die T-Shirts haben wir bei Foxx Shirts bestellt, wir haben uns für die Modelle von Stedman entschieden: Stedman Classic T, Stedman Classic Ladies T, Stedman Kids Classic T (Artikelnummern S140, S141, S140K) alles in Navy Blue. Die Damen-T-Shirts fallen etwas klein aus, wer es also nicht hauteng mag oder sehr groß ist, sollte eine Nummer größer nehmen. Das hatten wir vorher telefonisch angefragt. Die Leute von Foxx Shirts haben extra beim Hersteller nachgefragt, der aber keine Daten lieferte. Trotzdem hatten wir nach einer halben Stunde eine Antwort per E-Mail bekommen, wie es uns versprochen wurde. Man hatte uns aus den Erfahrungswerten heraus mitgeteilt, dass die T-Shirts zwar etwas länger seien als die von Fruit of the Loom, aber eben nur etwas. Durch diesen Rat wurden die Damen-T-Shirts eine Nummer größer bestellt, was auch gut war. Die T-Shirts sahen nach dem Waschen noch genauso aus wie vorher, haben also nichts großartig an Farbe verloren. Die Qualität ist für unsere Zwecke und zu dem Preis in Ordnung. Das Material ist nicht zu dünn und lässt sich gut bedrucken. Die Form wird sich wahrscheinlich mit der Zeit und bei vielem Waschen etwas verziehen, aber die Kinder wachsen sowieso sehr schnell aus ihren Sachen heraus und sie werden das T-Shirt im Sommer maximal alle 2 Wochen einmal anhaben. Dafür ist es vollkommen okay. Die Lieferung erfolgte sehr schnell, auch ohne Express-Versand. Wir hatten an einem Vormittag im Internet bestellt und am nächsten Tag (nachmittags) war das Paket schon da. Bezahlt werden kann auf verschiedene Arten, wir taten das per PayPal. Der Telefonservice für die Nachfrage war auch sehr nett, also alles in allem eine runde Sache.

Wie schon gesagt, müssen die T-Shirts, wenn sie neu sind, wenigstens einmal gewaschen sein, damit sie die Druckfarbe besser annehmen. Während diese in der Maschine gewaschen werden und danach trocknen, hat man Zeit, das Sieb herzustellen.
Dazu braucht man einen Rahmen (Keilrahmen oder alten Bilderrahmen), Organza (als Siebgewebeersatz), einen Hammer und Nägel, einen Aufkleber, der die Form des zu druckenden Bildes spiegelverkehrt zeigt und Nagellack. Den Aufkleber haben wir mit einem Schneidplotter aus Klebefolie ausschneiden lassen, man kann das aber auch mit dem Cutter tun, was jedoch etwas länger dauert.

Als nächstes schneidet man sich ein Stück vom Organza ab, sodass man es an jeder Seite des Rahmens umschlagen kann.
Dann wird er mit den Nägeln fixiert und dabei immer sehr fest gespannt, sodass man eine schöne straffe Fläche bekommt. Vielleicht geht das zu zweit auch einfacher.
Hat man alles fixiert, kann man den Organza, der in die Mitte übersteht noch abschneiden und bei den Nägeln schon mal etwas Nagellack auftragen, damit es später keine Laufmaschen gibt.

Nach dem Trocknen des Nagellacks wird das ganze umgedreht und der Aufkleber angebracht, beim Schneidplott hat man dafür eine Übertragungsfolie, wenn man viele Einzelteile hat, die kann man sich aber auch mit Kreppband selbst machen für seinen Aufkleber.
Ist der Aufkleber angebracht, sollte man von der Rückseite noch einmal alles feststreichen. Außerdem sollte man den Aufkleber immer kleiner machen als den Rahmen, damit man später die Farbe besser verteilen kann.

Nun kann man damit beginnen den Nagellack auf der Fläche zu verstreichen (nicht drauf gießen, da es sonst durchläuft). Man kann auch Alleskleber verwenden, wichtig ist, dass es nicht wasserlöslich sein sollte, da man das Sieb auswaschen können muss. Nagellack hat sich als geeignet erwiesen und ist auch gar nicht so teuer.
Beim Einstreichen bitte darauf achten, dass alle noch so kleinen Löcher geschlossen sind.
Über den Aufkleber kann man ruhig drüber streichen.

Wenn alles getrocknet ist, entfernt man den Aufkleber wieder. Noch einmal nachkontrollieren, ob sich beim Trocknen keine zusätzlichen Löcher gebildet haben, gegebenenfalls zu lackieren und trocknen lassen. Das T-Shirt sollte für den Druck schön glatt damit die Farbe auch dahin kommt, wo sie sein soll. Wir haben opake Farbe von Javana Textil benutzt. In das T-Shirt kann man eine Pappe tun, die so groß ist, dass sie den Stoff ganz leicht spannt und keine Farbe auf die andere Stofflage durchlässt. Hat man das T-Shirt und den Rahmen vorbereitet, kann man mit dem Drucken beginnen.

Dazu legt man den Rahmen mit dem Organza nach unten auf den Stoff und bringt im Rahmen auf die Stellen, wo der Nagellack ist Farbe auf. Diese verteilt man mit dem Rakel und hebt danach das Sieb vorsichtig wieder vom Stoff ab. Manchmal hilft es, wenn man erst leicht und dann noch einmal fester darüber rakelt, das kommt aber auf die Farbe und den gewünschten Effekt an. Dazu ist also etwas Ausprobieren angesagt. Das Sieb sollte aber in jedem Fall fest und glatt auf der Oberfläche liegen. Vielleicht hilft euch jemand dabei. Man kann das Sieb für mehrere Drucke hintereinander verwenden. Wenn es anfängt zu verstopfen, sollte man es allerdings auswaschen. Bei uns war das immer so nach 3 Drucken und ging gut mit Wasser und der weichen Seite des Küchenschwamms sauber. Falls ein Druck nicht gleich gelingt, ist es mit etwas Fingerspitzengefühl auch möglich, nach dem Trocknen noch eine Lage darüber zu drucken.

Nun viel Spaß beim Probieren und bei Fragen einfach über unseren Kontakt eine kurze E-Mail schreiben.

Gut Pfad eure Möckerner Schwäne
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